Marie-Lena Kaiser ist Choreographin und Tänzerin, ansässig in Essen.  Sie ist Stipendiatin des Pina Bausch Fellowships für Tanz und Choreographie 2018. Das Stipendium verbrachte sie mit Horácio Macuácua in Mosambik und Europa.

Im November 2018 präsentierte sie ihre erste abendfüllende Produktion ‚Ariodante‘ im Maschinenhaus Essen. Im Dezmeber gastierte das Stück  ebenfalls im Tanzhaus nrw.  https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/kultur/junge-choreografen-im-doppelpack_aid-35157395

Weitere Gastspiele sind geplant.

Parallel zu ihrem Studium, welches sie 2016 abschloss, zeigte sie erste Arbeiten in Formaten für Nachwuchs Choreographen wie dem Tanzhaus nrw, der tanzfaktur Köln und der zeche1 Bochum. 2015 bekam sie die Auftragsarbeit des 638 Kilo Tanz Festivals in Essen und gewann zusätzlich dort den Jury- und Publikumspreis mit der in diesem Rahmen entstanden Arbeit „Eva“. Das Stück wurde kürzlich erneut aufgeführt im Rheinfach Festival in der tanzfaktur Köln.  2016 schloss sie ihr Studium an der Folkwang Universität der Künste ab und arbeitet seid dem als freischaffende Tänzerin und Choreographin in unterschiedlichen Projekten und Formaten. Im Juli 2017 zum Beispiel, absolvierte sie die Residenz „Choreographische Dialoge“ in Pact Zollverein mit dem Tanzwissenschaftler Franz Anton Cramer. Seid dieser Begegnung mentort und unterstützt Herr Cramer ihre arbeit regelmäßig.

Seid kurzem ist sie Teil der Company ‚Performing Group‘ mit deren Produktion „TRASHedy“ sie bis jetzt in verschieden Teilen Europas und Asiens auftrat.

Sie ist aktives Mitglied der sich vor kurzem zusammengeschlossenen IG_Tanz Essen. Es handelt sich hierbei um eine Gruppe von Künstlern und Kulturmanagern die sich für Vernetzung und Stärkung der lokalen Szene einsetzen.

Fotos: Lennart Speer, Timo Reinders